MoSCoW-Matrix Vorlage
Einigt Euch, was ein Projekt wirklich braucht. Die MoSCoW-Methode sortiert Anforderungen in Must have, Should have, Could have und Won't have this time.
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So nutzt Du die MoSCoW-Matrix Vorlage
Die Collaboard Vorlage hat vier Bereiche, jeder mit einer kurzen Definition und einem eigenen Stapel Notizen: Gelb für Must have, Grün für Should have, Blau für Could have und Orange für Won't have. Farbige Punkte liegen für ein Dot Voting bereit, falls das Team eine Meinungsverschiedenheit klären muss.

Rahmen festlegen
Einigt Euch, auf welche Frist oder welches Budget sich die Priorisierung bezieht, etwa das nächste Release.
Anforderungen sammeln
Listet alle Anforderungen oder Features auf, eine pro Notiz.
In Kategorien sortieren
Verschiebt jede Notiz in Must, Should, Could oder Won't have und nutzt die passende Farbe.
Die Musts hinterfragen
Fragt bei jedem Must have: Scheitert das Projekt ohne? Wenn nicht, wandert es zu Should have.
Bei Uneinigkeit abstimmen
Stimmt mit den farbigen Punkten ab, wo sich das Team nicht einig ist.
Bestätigen und teilen
Bestätigt das Ergebnis mit den Stakeholdern und haltet die Won't haves für die nächste Phase sichtbar.
Was ist die MoSCoW-Methode?
Die MoSCoW-Methode ordnet Anforderungen, Features oder Aufgaben in vier Kategorien: Must have, Should have, Could have und Won't have this time. Sie hilft, sich auf den Umfang zu einigen, wenn Zeit oder Budget knapp sind, und ist deshalb in Projekten und in der agilen Entwicklung besonders verbreitet.
Die vier Kategorien der Vorlage
Die Beispiele folgen einem erfundenen Szenario: Ein Team entwickelt ein neues Online-Buchungstool.
- Must have Anforderungen, die für den Projekterfolg unverzichtbar sind. Beispiel: Kundinnen und Kunden können online bezahlen.
- Should have Wichtig, kann aber bei Bedarf verschoben werden. Beispiel: eine Bestätigungs-E-Mail in zwei Sprachen.
- Could have Kommt nur dazu, wenn Zeit und Ressourcen reichen. Beispiel: ein Kalender-Export.
- Won't have this time Bewusst ausgeschlossen, zumindest für die aktuelle Phase. Beispiel: eine mobile App.
Willst Du Aufgaben eher nach Aufwand und Nutzen als nach Umfang ordnen, passt die Aufwand-Nutzen-Matrix besser.
Wann Du diese Vorlage nutzt
- Release-Planung Entscheidet, was ins nächste Release kommt und was wartet.
- Anforderungs-Workshops Einigt Euch mit Stakeholdern auf den Umfang.
- Projekte mit fixer Deadline Schützt die Deadline, indem Ihr früh festlegt, was wegfallen kann.
- Ausschreibungen und Beschaffung Trennt Muss-Kriterien von optionalen Anforderungen.
Tipps für eine gute Session
- Must have klein halten Eine verbreitete Faustregel: Must haves sollten nicht mehr als etwa 60 Prozent des Aufwands ausmachen.
- Won't haves aufschreiben Was ausdrücklich nicht dazugehört, festzuhalten, erspart dieselbe Diskussion nächste Woche.
- Mit den richtigen Leuten entscheiden Stakeholder, die sich im Workshop nicht auf die Musts einigen, einigen sich später auch nicht.
- In jeder Phase neu prüfen Das Could have von heute kann das Must have der nächsten Phase sein.
Warum Collaboard
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Häufige Fragen
Ist die MoSCoW-Matrix Vorlage kostenlos?
Ja, die MoSCoW-Matrix Vorlage ist kostenlos. Du nutzt sie mit einem kostenlosen Collaboard-Konto, der Gratis-Plan umfasst bis zu 3 Boards und fünf Personen pro Session.
Wofür steht MoSCoW?
MoSCoW steht für Must have, Should have, Could have und Won't have this time, also muss, sollte, könnte und diesmal nicht.
Wer hat die MoSCoW-Methode entwickelt?
Die MoSCoW-Methode wurde in den 1990er-Jahren von Dai Clegg entwickelt.
Wie viele Must haves sollte eine MoSCoW-Priorisierung haben?
Eine verbreitete Faustregel der MoSCoW-Methode lautet, dass Must haves nicht mehr als etwa 60 Prozent des Aufwands ausmachen sollten.
Wo wird die MoSCoW-Methode eingesetzt?
Die MoSCoW-Methode wird in der agilen Entwicklung, im Projektmanagement und im Anforderungsmanagement eingesetzt.
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