Jobs to be Done Vorlage
Verstehe, warum Kunden ein Produkt wirklich kaufen. Das Jobs-to-be-Done-Framework betrachtet den Fortschritt, den Menschen erreichen wollen, statt das Produkt selbst, und zeigt neue Chancen für Innovation.
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Kundenjobs analysieren mit Jobs to be Done
Die Collaboard Vorlage fügt vier Dreiecke zu einem grossen Dreieck zusammen: Jobs to be Done oben, Tools hired in der Mitte, Reasons for hire links und Barriers to hire rechts. Jedes Dreieck hat eine Leitfrage, und eine Beschreibung links erklärt die Reihenfolge. Der Kartenstapel hat sechs Farben, eine pro Person, so ist sichtbar, wer welche Notiz ergänzt hat.

In die Schuhe der Kunden schlüpfen
Einigt Euch, welche Kundengruppe Ihr betrachtet, und bringt mit, was Ihr aus Interviews oder Supportanfragen wisst.
Die Jobs sammeln
Beginnt mit dem oberen Dreieck: Welche Jobs soll ein Produkt für die Kunden erledigen? Beschreibt den Fortschritt, nicht das Produkt.
Die genutzten Tools auflisten
Haltet im mittleren Dreieck alles fest, was Kunden heute nutzen, um den Job zu erledigen, auch Notlösungen und Konkurrenz aus anderen Kategorien.
Gründe für die Wahl finden
Notiert im linken Dreieck, was Kunden funktional und emotional erreichen wollen.
Die Hürden benennen
Sammelt im rechten Dreieck, was Kunden davon abhält, diese Tools zu nutzen.
Chancen erkennen
Vergleicht Gründe und Hürden. Wo die Gründe stark und die Hürden hoch sind, gibt es Platz für eine bessere Lösung.
Was ist Jobs to be Done?
Jobs to be Done betrachtet Kunden anhand einer Frage: Was wollen sie erledigen? Die Idee dahinter: Menschen heuern Produkte und Dienstleistungen an, um in einer bestimmten Situation weiterzukommen, und ersetzen sie, sobald es etwas Besseres gibt. Im Fokus steht der Job, nicht das Produkt, das zeigt oft Konkurrenz und Chancen, die ein Team vorher nicht gesehen hat.
Die vier Dreiecke der Vorlage
Die Beispiele folgen einem erfundenen Szenario: Erwachsene, die eine neue Sprache lernen wollen.
- Jobs to be Done Welche Jobs soll ein Produkt für die Kunden erledigen? Beispiel: in den nächsten Ferien ein einfaches Gespräch führen können.
- Tools hired Welche Tools nutzen Kunden, um den Job zu erledigen? Beispiel: eine Sprach-App, ein Abendkurs oder privater Unterricht.
- Reasons for hire Was wollen sie emotional und funktional erreichen? Beispiel: sich beim Bestellen im Restaurant sicher fühlen und auf dem Arbeitsweg lernen.
- Barriers to hire Was hält sie davon ab, diese Tools zu nutzen? Beispiel: wenig Zeit, teure Lektionen und Hemmungen beim Sprechen.
Willst Du Dein Angebot genauer mit Aufgaben, Problemen und Gewinnen der Kunden abgleichen, geht es mit dem Value Proposition Canvas weiter.
Wo der Jobs-to-be-Done-Ansatz hilft
- Product Discovery Versteht, was Kunden wirklich wollen, bevor Ihr Funktionen entwickelt.
- Konkurrenzanalyse Findet Konkurrenz ausserhalb Eurer Kategorie, auch Notlösungen.
- Marketing und Positionierung Beschreibt Euer Angebot anhand des Fortschritts, den Kunden erreichen wollen.
- Interviews auswerten Strukturiert, was Ihr in Kundeninterviews gelernt habt.
Fortschritt beschreiben statt Produkte
- Fortschritt beschreiben, nicht Produkte Eine Sprache lernen ist ein Job. Eine Sprach-App nutzen ist ein Tool.
- Emotionale Jobs einbeziehen Kunden wollen sich oft sicher fühlen oder kompetent wirken, nicht nur etwas erledigen.
- Über die eigene Kategorie hinausschauen Eine Nachhilfe, ein Videokanal oder gar nichts zu tun kann mit Eurem Produkt konkurrieren.
- Eine Farbe pro Person Die sechs Farben im Kartenstapel zeigen, wer welche Sicht eingebracht hat.
Warum Collaboard
Ein Online-Whiteboard aus der Schweiz für Teams, denen wichtig ist, wo ihre Daten liegen.
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Made in Switzerland, mit echtem Support
Collaboard wird in der Schweiz entwickelt. Wenn Du Hilfe brauchst, sprichst Du mit Menschen, die das Produkt kennen.
Häufige Fragen
Ist die Jobs to be Done Vorlage kostenlos?
Ja, die Jobs to be Done Vorlage ist kostenlos. Du nutzt sie mit einem kostenlosen Collaboard-Konto, der Gratis-Plan umfasst bis zu 3 Boards und fünf Personen pro Session.
Was bedeutet Jobs to be Done?
Jobs to be Done beschreibt die Idee, dass Kunden Produkte anheuern, um in einer bestimmten Situation weiterzukommen. Im Fokus steht der Job, nicht das Produkt.
Wer hat das Jobs-to-be-Done-Framework entwickelt?
Bekannt gemacht hat das Jobs-to-be-Done-Framework Clayton Christensen, aufbauend auf früheren Arbeiten unter anderem von Tony Ulwick.
Was ist ein Job Statement bei Jobs to be Done?
Ein Job Statement ist eine kurze Beschreibung dessen, was ein Kunde in einer bestimmten Situation erreichen will, oft in der Form: Wenn ich ..., möchte ich ..., damit ....
Was ist der Unterschied zwischen Jobs to be Done und einer Persona?
Eine Persona beschreibt, wer der Kunde ist, Jobs to be Done beschreibt, was er erreichen will. Beides ergänzt sich gut.
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