
Eine Stakeholder-Map ist eine visuelle Darstellung der verschiedenen Interessengruppen, die Einfluss auf ein Projekt nehmen. Die Stakeholder werden dabei in Personengruppen eingeteilt, die das Projekt unterstützen, dem Projekt neutral gegenüberstehen oder das Projekt ablehnen.
Eine Stakeholder-Map wird in der Regel vor Projektbeginn im Rahmen der Stakeholder-Analyse erstellt. Die Visualisierung der Stakeholderinteressen ermöglicht eine effiziente Projektplanung und hat für Unternehmen eine immense Bedeutung
Stakeholder-Mapping hilft dabei, ein umfassendes Verständnis der Interessengruppen zu gewinnen, die von den Aktivitäten und Entscheidungen des Unternehmens betroffen sind. Man erlangt eine Übersicht der Schlüsselakteure und deren Strategien, welche einen Einfluss auf das Projekt haben werden. Entscheidungen werden nicht nur im Interesse eines Stakeholders getroffen, sondern im Abgleich mit allen Interessen.
Mithilfe der Stakeholder-Map können potenzielle Risiken und Konflikte frühzeitig erkannt und entsprechende Ansätze für das Risikomanagement definiert werden. Die einzelnen Interessensgruppen benötigen unterschiedliche Informationen. Die Kommunikation kann durch Stakeholder-Mapping gezielt auf die einzelnen Bedürfnisse und Erwartungen optimiert werden.
Die Erstellung einer Stakeholder Map erfordert eine systematische Herangehensweise, um die verschiedenen Interessengruppen und ihre Beziehungen zum Projekt oder Unternehmen zu visualisieren. Hier findest Du eine detaillierte Anleitung, wie Du eine Stakeholder Map erstellst:
Identifiziere als erstes die wichtigsten Stakeholder und teile diese in drei Kategorien auf. Nutze dazu die Kategorien: Führungskräfte, Mitwirkende und indirekte Stakeholder.
Nachdem Du alle Stakeholder identifiziert hast, geht es darum zu definieren, welche Interessen diese am Projekt haben und welche Auswirkungen das Projekt auf sie hat. Definiere zudem welchen Einfluss sie auf das Projekt haben werden und ob sie dieses eher vorantreiben oder beeinträchtigen werden. Analysiere die verschiedenen Beweggründe der Stakeholder und schreibe diese auf.
Erstelle nun Gruppierungen und definiere die Strategien, wie die Stakeholder im Projekt eingebunden werden und wie mit diesen Kommuniziert wird.
Die einzelnen Stakeholder beeinflussen sich oft gegenseitig. Damit Du die optimale Strategie festlegen kannst, identifiziere die Beziehungen zwischen den Stakeholdern. Beziehungen können eine einseitig oder gegenseitig sein und die Art der Beziehung kann positiv oder negativ sein. Zudem ist es hilfreich die Intensität der Beziehung zu definieren, ob diese stark oder schwach ausgeprägt ist.
Nachdem Du alle Informationen zusammengetragen und auf der Stakeholder Map visualisiert hast, geht es darum diese zu interpretieren und entsprechende Strategien abzuleiten. Anhand der folgenden Leitfragen kannst Du die Stakeholder Map systematisch analysieren:

Eine Stakeholder-Map in Form einer Matrix hat unterschiedliche Quadranten, je nachdem, wie die Achsen der Map definiert werden. Die beiden häufigsten Achsen, die in einer Stakeholder-Map verwendet werden, sind normalerweise der "Einfluss" und das "Interesse" der Stakeholder. Hier sind die vier Quadranten, die in einer solchen Konfiguration entstehen können:

Hier haben wir für Dich die wichtigsten Tipps für das Erstellen einer Stakeholder Map zusammengefasst:
Das Einsetzen einer Stakeholder-Map bietet zahlreiche Vorteile in den Bereichen Projektemanagement und bei strategischen Entscheidungen und können branchenunabhängig verwendet werden. Die wichtigsten Vorteile sind:
Möchtest Du eine Stakeholder-Map online erstellen, ist ein entsprechendes Tool dafür sehr hilfreich. Die bekanntesten Stakeholder-Mapping-Tools stellen wir Dir hier vor und zeigen Dir, welche Vor- und Nachteile sie jeweils mit sich bringen.
PowerPoint eignet sich nur bedingt zum Erstellen von Stakeholder-Maps, da es ein Präsentationsprogramm ist, das hauptsächlich für Folienpräsentationen verwendet wird. Es bietet eine Vielzahl an Formen, Linien und Textfeldern, die genutzt werden können, um eine Stakeholder-Map zu erstellen.
Die Vorteile von PowerPoint liegen in der Verfügbarkeit und Bekanntheit von PowerPoint sowie in der zwar nicht einwandfrei benutzerfreundlichen, aber vertrauten Oberfläche. Sie ermöglicht es auch Nicht-Designern, Diagramme und Stakeholder-Maps zu erstellen.
Ein Nachteil ist, dass es keine spezialisierten Funktionen für Stakeholder-Maps bietet, was die Erstellung komplexer Diagramme zeitaufwändig und umständlich machen kann. Zudem fehlt es an kollaborativen Funktionen, die für das Stakeholder-Mapping in Teamprojekten nützlich sein könnten. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass PowerPoint ein kostenpflichtiges Tool ist.
Freeform von Apple ist eine digitale Leinwand-App, die sich gut zum Erstellen von Stakeholder-Maps eignet, da sie eine flexible und intuitive Benutzeroberfläche bietet. Das Tool ermöglicht es Benutzern, frei auf einer digitalen Leinwand zu zeichnen, Objekte zu verschieben und anzupassen, was ideal für das Erstellen von visuellen Darstellungen wie Stakeholder-Maps ist.
Ein Vorteil ist die nahtlose Integration in das Apple-Ökosystem, was die Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Apple-Geräten erleichtert. Allerdings ist die Verfügbarkeit auf Apple-Geräte beschränkt, was den Zugang für Nutzer anderer Betriebssysteme einschränkt. Zudem gibt es kaum vorgefertigte Stakeholder-Map-Templates und -Vorlagen.
Paint eignet sich nur sehr eingeschränkt für die Erstellung von Stakeholder-Maps. Es ist hauptsächlich für einfache Zeichnungen und Bildbearbeitung konzipiert. Ein Vorteil von Paint ist die Einfachheit und Verfügbarkeit auf allen Windows-Betriebssystemen, wodurch es schnell zugänglich und leicht zu bedienen ist.
Der große Nachteil ist die fehlende Funktionalität für komplexere Diagramme und die mangelnden Tools zur Textbearbeitung und -platzierung, die für Stakeholder-Maps erforderlich sind. Zudem fehlen kollaborative Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten, die in professionelleren Tools vorhanden sind.
Collaboard ist ein Online-Whiteboard, das sich hervorragend für die Erstellung von Stakeholder-Maps eignet, da es speziell für die Zusammenarbeit in Echtzeit entwickelt wurde. Es bietet eine Vielzahl an Zeichenwerkzeugen, Formen und Textoptionen, die ideal für das Erstellen und Anpassen von Stakeholder-Maps sind.
Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, dass mehrere Nutzer gleichzeitig an derselben Map arbeiten können, was die Zusammenarbeit und den Ideenaustausch erleichtert. Zudem sind die gespeicherten Projekte jederzeit und von überall aus zugänglich, was die Flexibilität erhöht.
Collaboard eignet sich sehr gut, um eine Stakeholder-Map online zu erstellen, indem es Dir das Erstellen, Bearbeiten und Teilen Deiner Stakeholder-Matrix erleichtert. Collaboard ist auch für Einsteiger ein ideales Tool, denn es gibt kostenlose Vorlagen, die Du verwenden kannst. Bereits mit dem kostenlosen Abo hast Du Zugriff auf Collaboards Stakeholder-Map-Template. Mit einem Upgrade kannst Du auch auf viele weitere Stakeholder-Map-Vorlagen aus der Collaboard-Community zugreifen.
Noch nicht überzeugt? Wir haben hier noch weitere Gründe aufgelistet, warum sich Collaboard für Stakeholder-Analysen eignet:

Eine Stakeholder-Map ist eine visuelle Darstellung der verschiedenen Interessengruppen, die Einfluss auf ein Projekt haben. Sie werden in Gruppen eingeteilt, die das Projekt unterstützen, neutral oder ablehnend gegenüberstehen. Diese Maps werden meist vor Projektbeginn erstellt und ermöglichen eine effiziente Planung und Verwaltung der Stakeholderinteressen.
Durch Stakeholder-Mapping erhält man ein klares Verständnis der relevanten Interessengruppen und ihrer Einflüsse. Es hilft, potenzielle Risiken und Konflikte frühzeitig zu erkennen und verbessert die gezielte Kommunikation. So können Entscheidungen im Abgleich aller Interessen getroffen und der Projekterfolg gesichert werden.
Zum schnellen und einfachen Erstellen von Stakeholdermaps ist Collaboard das ideale Tool. Durch die intuitive Benutzeroberfläche und die Stakeholder-Map-Templates kannst Du in nur wenigen Minuten Dein Stakeholdermanagement vom Papier auf das Online-Whiteboard übertragen.
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Stakeholdermanagement ist der Prozess der Identifikation, Analyse und systematischen Einflussnahme auf die Interessen und Erwartungen von Personengruppen, die ein Projekt betreffen. Es zielt darauf ab, die Unterstützung der Stakeholder zu gewinnen und Konflikte zu minimieren.
Eine Stakeholder-Map ist ein strategisches Werkzeug, um alle Interessensgruppen in einem Projekt zu identifizieren und zu analysieren. Anhand der Stakeholder-Map können Strategien und konkrete Handlungen abgeleitet werden, um den Interessen der verschiedenen Stakeholder gerecht zu werden.
Eine Stakeholder-Map kannst Du auf einem Blatt Papier, auf einem physischen Whiteboard oder auf einem Stakeholder-Map-Tool wie Collaboard erstellen. Die Schritte sind jeweils die gleichen: 1. Identifiziere die Stakeholder 2. Analysiere die Stakeholder und deren Interessen 3. Visualisiere die Beziehungen zwischen den Stakeholdern 4. Führe die Stakeholder-Analyse durch, um die Stakeholder in verschiedene Gruppen einzuteilen 5. Leite Strategien und Handlungen anhand der Analyse ab.
Für Stakeholder-Maps haben sich besonders Online-Whiteboards wie Collaboard bewährt. Diese Stakeholder-Mapping-Tools ermöglichen es, alle relevanten Informationen am gleichen Ort abzuspeichern und zu visualisieren und können im Verlauf eines Projektes dynamisch angepasst werden.
Für die Anwendung von Stakeholder-Maps gibt es zahlreiche Beispiele. Sie sind nützlich in IT-Projekten in Unternehmen, in Umweltschutzprojekten, bei Produkteinführungen, bei Wahlkampagnen in der Politik und sogar in kleinen und großen Schulprojekten.
Eine Stakeholder-Map kann ein Netzwerkdiagramm, wo die verschiedenen Akteure und deren Beziehungen untereinander visualisiert sind, sein. Alternativ können die Stakeholder in verschiedene Quadranten eingeordnet werden, um deren Einfluss und Interesse am Projekt zu klassifizieren.
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