Liberating Structures goes digital – die beliebten Workshop-Methoden als Vorlagen in Collaboard
Mehr Beteiligung, mehr Perspektiven, bessere Zusammenarbeit: Entdecke, wie du Liberating Structures mit den neuen Collaboard-Vorlagen einfach in digitalen Meetings und Workshops einsetzt. Ab dem 11. September.

Liberating Structures sind dafür gemacht, in Gruppen wirklich alle zu beteiligen. Genau das kann ein digitales Whiteboard auch: Auf Collaboard arbeiten alle gleichzeitig auf derselben Fläche, jede Person bringt ihre eigenen Gedanken ein. Zwei Dinge also, die dasselbe wollen.
Der nächste Schritt war damit ziemlich naheliegend: Ab dem 11. September gibt es fertige Liberating-Structures-Vorlagen in Collaboard – entwickelt gemeinsam mit Birgit Nieschalk, Pionierin für Liberating Structures im deutschsprachigen Raum.
Kennst du das Meeting, in dem drei Leute reden und neun zuhören? Am Ende gehen alle raus – und die spannendsten Gedanken sind in den Köpfen geblieben, in denen sie entstanden sind.
Liberating Structures drehen das um. Jede einzelne Struktur sorgt dafür, dass alle ins Denken, Sprechen und Gestalten kommen – ob ihr zu fünft seid oder zu fünfhundert. Digital hieß das bisher allerdings oft: leeres Board, alles selbst bauen. Genau diese Vorbereitungsarbeit nehmen dir die Vorlagen ab.
Was sind Liberating Structures?
Liberating Structures sind eine Sammlung von Methoden – sogenannten Mikrostrukturen für Zusammenarbeit –, entwickelt von Henri Lipmanowicz und Keith McCandless. Jede einzelne gibt der Zusammenarbeit einen klaren Rahmen: eine Einladungsfrage, feste Schritte, feste Zeiten und definierte, wechselnde Gruppengrößen.
Das bekannteste Beispiel ist 1-2-4-All: eine Minute allein denken, zwei Minuten zu zweit, vier Minuten zu viert, dann die wichtigsten Erkenntnisse mit allen teilen. In 15–20 Minuten war so jede einzelne Person beteiligt und konnte ihre Ideen einbringen.
Was Liberating Structures in Gruppen bewirken
- Alle werden einbezogen und mehr Perspektiven werden sichtbar. Menschen reden zu zweit anders und trauen sich oft mehr als vor versammelter Mannschaft. Die stille Kollegin, die sonst zwei Wochen später im Flur den entscheidenden Satz sagt, bringt ihre Idee jetzt schon im Meeting ein.
- Die Ergebnisse werden konkreter, weil viele Strukturen mit einem klaren nächsten Schritt enden.
- Der Ton ändert sich, weil die Art der Zusammenarbeit aktives Zuhören und Perspektivwechsel fördert.
- Die Energie bleibt oben, weil der Wechsel der Gruppengrößen alle wach hält. Gleichzeitig verteilt sich Verantwortung, weil die Ideen aus der Gruppe selbst kommen.
- Und weil sich das alles so leicht anfühlt, sind Freude und gute Laune oft ein schöner Nebeneffekt.
Für wen sind die Vorlagen gemacht?
Für alle, die Meetings, Trainings oder Workshops moderieren: Führungskräfte, Scrum Master, Trainer:innen, Coaches und Berater:innen. Vom ganz normalen Team-Meeting über den monatlichen Jour fixe und die Retro am Sprintende bis hin zum Strategieworkshop. Überall, wo Menschen beteiligt werden sollen, helfen dir diese Vorlagen.
Was macht die Liberating-Structures-Vorlagen in Collaboard so hilfreich?
Die Vorlagen sparen dir Vorbereitungszeit. Egal, ob langjährige LS-Anwender:in oder Einsteiger:in: Sie sind so aufgebaut, dass die Strukturen auch dann ihre Wirkung entfalten können, wenn du sie zum ersten Mal einsetzt.
1. Struktur, die Beteiligung möglich macht
Alle Vorlagen sorgen dafür, dass sich jede Person einbringen kann. Also genau das, wofür Collaboard entwickelt wurde: Alle arbeiten gemeinsam am Ergebnis. Die Vorlagen helfen euch als Team zum Beispiel dabei, Ideen zu sammeln, Lösungen für wiederkehrende Probleme zu finden, euch gegenseitig zu unterstützen, Wissen und Erfahrungen zu teilen oder konkrete nächste Schritte zu vereinbaren.
2. Selbsterklärend aufgebaut
Jede Vorlage bringt die Logik der jeweiligen Struktur mit aufs Board: die Schritte in der richtigen Reihenfolge, die wechselnden Gruppengrößen und die Zeiten. Damit übernimmt das Board einen Teil deiner Moderation. Du kannst einfach der Vorlage folgen – und für die Teilnehmenden ist alles sichtbar, was sie für den nächsten Schritt brauchen.
3. Modular kombinierbar
Alle Vorlagen sind so aufgebaut, dass du sie miteinander kombinieren kannst. Damit baust du dir aus mehreren Vorlagen einen kompletten Workshop. Und wenn im Workshop etwas anderes gebraucht wird als geplant, holst du dir einfach eine weitere Vorlage dazu.
4. Sofort einsatzbereit
Das zählt besonders in den Momenten, in denen du spontan handeln musst: Die Diskussion dreht sich im Kreis, alle sind erschöpft – und du entscheidest, jetzt eine Struktur einzuschieben. Vorlage aufs Board kopieren, und es kann losgehen.
5. Mach dein eigenes Ding draus
Die Vorlagen sind ein Startpunkt und ausdrücklich zum Anpassen gedacht: andere Einladungsfrage, andere Zeiten oder andere Gruppengrößen. Passe sie einfach so an, wie du sie brauchst.
Welche Strukturen sind dabei?
Zehn Strukturen haben wir ausgewählt und als Vorlagen aufbereitet:
Wenn dir die Vorlagen gefallen, bauen wir gerne noch mehr. Lass uns also wissen, was du denkst und welche Struktur du dir als Nächstes wünschst.
Liberating Structures live erleben – zwei Events im September
So gut die Vorlagen sind – am schnellsten verstehst du Liberating Structures, wenn du sie selbst erlebst. Deshalb laden wir dich gemeinsam mit Birgit Nieschalk zu zwei kostenlosen Online-Events ein:
Liberating Structures live erleben und lernen
In diesen Vorlagen stecken die Erfahrung und die Leidenschaft von Birgit Nieschalk für echte Zusammenarbeit. In ihrer Arbeit mit Führungskräften, Teams und Organisationen nutzt sie fast täglich Liberating Structures (LS): beim Coaching von Führungskräften, in der Moderation von Großgruppen, in Trainings und in der Begleitung von Veränderungsprozessen.
Ihr Ziel ist dabei immer dasselbe, das auch in den Vorlagen steckt: alle beteiligen, die Intelligenz der ganzen Gruppe nutzen und Selbstverantwortung im Team fördern. Mit ihrer Arbeit, ihren Büchern und Veranstaltungen rund um Liberating Structures gilt sie als Pionierin im deutschsprachigen Raum.
Wer Liberating Structures selbst erleben und lernen möchte, findet in der Liberating Lounge einen leichten Einstieg. In Birgits Online-Community gibt es Einführungsworkshops, in denen du die Grundlagen selbst erlebst, sowie monatliche Deep Dives, in denen jeweils eine Struktur oder ein Thema vertieft wird.
birgit-nieschalk.com
einstieg-in-liberating-structures.de
liberating-lounge.de
©Stephan Petrat
Inhaltsverzeichnis
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Alisia Mühlbauer
Marketing Strategist
Alisia verbindet einen starken Hintergrund in Design, Branding und digitalem Marketing mit einer Leidenschaft für klare visuelle Kommunikation. Bei Collaboard bringt sie ihre Erfahrung in Content Creation, Social Media und Brand Storytelling in Themen rund um visuelle Zusammenarbeit, Kreativität und moderne Teamarbeit ein.
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