Ein Scrum Board zeigt auf einen Blick, wie sich ein Sprint entwickelt und welche Aufgaben gerade Aufmerksamkeit brauchen. Viele Teams nutzen es täglich, weil Spalten und Karten den Ablauf klar ordnen und Abstimmungen leichter machen.
Ein Scrum Board zeigt den Ablauf eines Sprints in einer klaren, visuellen Form. Die Struktur besteht aus Spalten, die den Fortschritt anzeigen, und Karten, die einzelne Aufgaben darstellen. Durch diese Scrum-Grundlagen entsteht ein transparentes Bild der Arbeit, das allen Beteiligten Orientierung gibt.
Grundstruktur eines Boards:
Die Karten wandern dabei in der Regeln von links nach rechts. Je weiter rechts eine Karte liegt, desto weiter ist die Aufgabe. Auf diese Weise erkennst Du sofort, wie der Sprint läuft, ohne zusätzliche Abstimmungen. Engpässe fallen ebenfalls früh auf, da Karten in einer Spalte liegen bleiben, wenn etwas stockt.
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Aufgabe des Scrum Boards:
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Ein funktionierendes Scrum Board besteht aus klar erkennbaren Bausteinen. Erst das Zusammenspiel von Spalten, Karten und Orientierungspunkten sorgt dafür, dass der Ablauf eines Sprints verständlich bleibt und Dein Team jederzeit erkennt, wie die Arbeit voranschreitet.
Spalten bilden die Struktur des Boards. Sie zeigen, wie Aufgaben Schritt für Schritt durch den Sprint wandern. Die Grundform ist einfach gehalten, lässt sich bei Bedarf aber erweitern. Karten tragen dann die Inhalte des Sprints. Jede Karte beschreibt kurz eine Aufgabe und zeigt, wer daran arbeitet. Damit sie klar verständlich bleibt, sollte sie nur die wichtigsten Informationen enthalten.
Wichtige Angaben auf Karten:
In Collaboard eignen sich Moderationskarten oder Aufgaben-Elemente, da sie gut lesbar sind und sich leicht verschieben lassen. Durch Farben oder kleine Markierungen kannst Du zusätzlich Orientierung schaffen. Ein Board braucht außerdem Elemente, die den Sprint als Ganzes verbildlichen. Sie helfen dem Team, den Rahmen der Arbeit im Blick zu behalten und den Ablauf sicher zu planen.
Nützliche Orientierungspunkte:
Diese Bausteine machen das Scrum Board zu einem Werkzeug, das den gesamten Sprint ordnet. In Collaboard kannst Du dafür Rahmen, farbliche Hervorhebungen oder klar abgegrenzte Bereiche nutzen, damit das Board strukturiert bleibt, ohne überladen zu wirken.
Scrum und Kanban nutzen beide ein visuelles Board, doch die Arbeitsweise dahinter ist deutlich verschieden. Damit Du schnell erkennst, welches Vorgehen zu Deinem Team passt, eignet sich eine klare Gegenüberstellung. Die Tabelle kann in Collaboard gut mit einem Rahmen oder farblichen Markierungen hervorgehoben werden.
Scrum setzt auf wiederkehrende Schritte, die sich abwechseln und dem Team Orientierung geben. Da sich jedes Board nur auf den aktuellen Sprint bezieht, bleibt die Sicht klar und überschaubar. Kanban bildet dagegen den laufenden Ablauf ab, wodurch Teams rasch reagieren können, wenn etwas neu dazukommt oder sich Aufgaben verschieben.
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Merkmal |
Scrum Board |
Kanban Board |
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Zeitstruktur |
Arbeit in festen Sprints mit zuvor vereinbartem Ziel |
Laufender Ablauf ohne feste Zeitfenster |
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Aufgabenmenge |
Klar begrenzte Aufgaben im Sprint Backlog |
Begrenzung der aktiven Aufgaben über WIP Regeln |
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Fokus |
Ziel des Sprints erreichen |
Fluss der Arbeit sicherstellen |
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Anpassungen |
Änderungen meist erst nach dem Sprint |
Anpassungen jederzeit möglich |
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Einsatzbereich |
Teams, die in klaren Zeitabschnitten planen |
Teams, die in einem stetigen Ablauf arbeiten |
Teams, die mit festen Zeitfenstern arbeiten und ein gemeinsames Ziel pro Sprint erreichen wollen, profitieren von einem Scrum Board. Es hilft, Aufgaben gebündelt zu planen und Fortschritte zu visualisieren. Kanban eignet sich für Abläufe, die ständig laufen, da jede Aufgabe einzeln durch den Prozess geht und sofort sichtbar wird, wo es stockt.
Collaboard unterstützt beide Vorgehensweisen. Da Du Spalten frei anlegen und Karten nach Belieben verschieben kannst, lässt sich Dein Ablauf leicht anpassen, gleichgültig ob Du sprintorientiert oder im laufenden Fluss arbeitest. Für beide Varianten kannst Du Dir eine eigene Vorlage bauen und dauerhaft nutzen.
Du kannst ein Scrum Board in Collaboard selbst aufbauen und danach als eigene Vorlage speichern. So nutzt Du Deine Struktur immer wieder, ohne jedes Detail erneut anlegen zu müssen. Die folgenden Schritte eignen sich gut für eine klare Darstellung, da sie den Ablauf nachvollziehbar machen und Deinem Team Orientierung geben.
Lege ein neues Board an und wähle einen Bereich, der genügend Platz bietet. Da die Arbeitsfläche nicht begrenzt ist, kannst Du den Aufbau später anpassen. Hast Du bereits ein Scrum Task Board erstellt, lässt es sich über die Vorlagenfunktion speichern und bei jedem Sprint erneut aufrufen.
Erstelle Spalten mit Rahmen oder Formen und benenne sie klar. Eine einfache Struktur hilft Deinem Team, die Arbeitsschritte schneller zu verstehen. Zusätzliche Spalten kannst Du anlegen, wenn Dein Prozess mehrere Schritte umfasst, ohne dass das Board zu komplex wird.
Lege Moderationskarten oder Aufgaben-Elemente an und platziere sie in der ersten Spalte. Jede Karte sollte kurz erklären, worum es geht, und eine verantwortliche Person enthalten. Farbmarkierungen oder kleine Symbole helfen bei der Orientierung, ohne das Board zu überladen.
Nutze Kommentare, Aufgaben mit Zeitangaben und kurze Hinweise, um Rückfragen zu klären. Bei Besprechungen kannst Du den Präsentationsmodus aktivieren, damit alle dieselbe Ansicht sehen. Das Logbuch zeigt Dir an, welche Änderungen vorgenommen wurden.
Speichere Dein fertiges Board als Vorlage. Dadurch sparst Du Zeit bei der Sprintvorbereitung und sorgst für eine konstante Struktur im Team. Falls Du Abläufe anpasst, aktualisierst Du die gespeicherte Vorlage mit wenigen Klicks.
Aufgaben werden auf einem Scrum Board so organisiert, dass jede Karte klar zeigt, was ansteht, wer beteiligt ist und wie weit die Arbeit vorangekommen ist. Damit Dein Team jederzeit versteht, wie der Sprint läuft, sollten Karten übersichtlich angelegt und sinnvoll sortiert sein. In Collaboard helfen Farben, Rahmen und Gruppen dabei, Aufgaben sichtbar zu ordnen, ohne den Ablauf kompliziert wirken zu lassen.
Für die Priorisierung kannst Du Farben nutzen, ohne das Sprint-Board unruhig zu gestalten. Wenn Aufgaben zusammengehören, kannst Du sie in einem gemeinsamen Rahmen gruppieren. Das schafft Orientierung und macht Engpässe schneller sichtbar, da betroffene Bereiche klar hervortreten.
Sobald eine Karte lange in einer Spalte bleibt, wird visuell klar, wo es stockt. Collaboard erleichtert diese Beobachtung, da Du auf der großen Arbeitsfläche Hinweise oder kleine Marker setzen kannst. Dadurch erkennst Du früher, wo Unterstützung nötig ist und wo sich Aufgaben stauen.
Die Scrum-Board-Software Collaboard schafft Klarheit, weil Aufgaben, Abläufe und Ziele sichtbar an einem Ort liegen. Karten bewegen sich Schritt für Schritt durch den Ablauf und zeigen jederzeit, wie weit Dein Team ist. Farben, Rahmen und Filter halten den Blick frei, auch wenn viele Themen parallel laufen.
Mit der unendlichen Fläche kannst Du im Agile Board Notizen, Hinweise und Retros nebeneinander platzieren, ohne den Überblick zu verlieren. So wächst im Online-Whiteboard ein einheitliches Bild, das alle sehen und gemeinsam nutzen.
Wer mit Sprints arbeitet, profitiert davon, dass Daily Meetings, Planung und Rückblicke direkt am gleichen Board stattfinden können. Die Orientierung bleibt leicht, da jedes Thema dort liegt, wo es gebraucht wird. Wenn Du Dein Scrum Board in wenigen Minuten ausprobieren möchtest, kannst Du direkt starten!
Du legst ein leeres Board an, erstellst drei Spalten und setzt erste Karten für die Aufgaben des Sprints. In Collaboard kannst Du diese Grundform als eigene Vorlage speichern, damit Du sie bei jedem Sprint sofort wieder nutzen kannst.
Eine klare Struktur besteht aus Startbereit, In Bearbeitung und Fertig, da diese Form Deinen Ablauf sofort visuell erkennbar macht. Zusätzliche Spalten kannst Du ergänzen, wenn Dein Team weitere Schritte braucht und diese klar trennen möchte.
Alle Beteiligten greifen parallel auf das gleiche Board zu und bewegen Karten in Echtzeit, was tägliche Abstimmungen erleichtert. Mit Kommentaren, Farben und dem Präsentationsmodus behält Dein Team den Überblick, selbst wenn viele Personen gleichzeitig arbeiten.
Das Backlog liegt als eigener Bereich auf dem Board und enthält alle Aufgaben, aus denen der Sprint zusammengestellt wird. Karten wandern von dort in die erste Spalte des Sprints, wodurch jederzeit sichtbar bleibt, welche Themen noch offen sind.
Du veränderst Spalten, Rahmen und Karten direkt auf der Arbeitsfläche, ohne den Ablauf zu stören. Sobald Ziele neu gesetzt werden, passt Du das Board an und speicherst die aktualisierte Form erneut als Vorlage.
Wenn Karten länger in einer Spalte liegen, zeigt das früh, wo Unterstützung nötig ist. Durch Marker, Farben oder kleine Hinweise wird klar erkennbar, welche Aufgaben nicht weiterkommen und im Daily besprochen werden sollten.
Mit dem Präsentationsmodus siehst Du alle Inhalte in einer klaren Ansicht, wodurch Daily Meetings und Sprintplanung leichter ablaufen. Hinweise, Kommentare und das Logbuch sorgen dafür, dass Entscheidungen und Änderungen jederzeit nachvollziehbar bleiben.