Collaboard Blog

Warum so viele Unternehmen bei der Einführung digitaler Whiteboards scheitern und wie Sie es besser machen können.

Geschrieben von Alisia Muehlbauer | 02.02.2026 08:24:18

Digitale Whiteboards gehören heute zu den wichtigsten Werkzeugen moderner Teamarbeit. Sie ermöglichen es, Workshops, Projekte und Abstimmungen kollaborativ abzubilden – und das oft deutlich effizienter als klassische Office‑Tools.

Doch in Gesprächen mit IT‑Verantwortlichen zeigt sich immer wieder ein Muster:
Die Einführung gelingt seltener reibungslos, als viele glauben.

Woran liegt das?
Und warum betrifft es gerade IT‑Teams, die diese Tools eigentlich nur „ausrollen“ möchten?

Dieser Blogbeitrag beleuchtet typische Herausforderungen, die Unternehmen im Einführungsprozess erleben – ohne ins Detail zu gehen. Wenn Sie sich gerade in der Evaluierungs- oder Rollout‑Phase befinden, wird er Ihnen helfen, die richtigen Fragen zu stellen.

Digitale Whiteboards sind komplexer, als sie scheinen 

Oberflächlich betrachtet wirkt ein Whiteboard wie ein einfaches Visualisierungstool.

In der Realität greifen aber viele Bereiche ineinander, u. a.:

  • Kollaboration & Benutzerfreundlichkeit
  • Einbettung in bestehende Systeme
  • Sicherheits- und Datenschutzfragen
  • Skalierbarkeit für die gesamte Organisation

Diese Kombination macht die Toolauswahl anspruchsvoller als gedacht – besonders für IT‑Abteilungen, die gleichzeitig Sicherheit, Governance und Anwenderfreundlichkeit im Blick behalten müssen.

Was IT‑Teams unterschätzen: Die Komplexität des Rollouts

Ein typisches Muster, das wir häufig sehen:

  • Ein Fachbereich testet ein Whiteboard und ist begeistert
  • IT wird spät eingebunden
  • Die Lösung wirkt simpel – bis es ernst wird
  • Plötzlich entstehen Fragen zu Hosting, Integrationen, Berechtigungen oder Datenhaltung

Viele der Herausforderungen lassen sich vermeiden, wenn IT frühzeitig die richtigen Kriterien prüft – vor allem in Bezug auf Infrastruktur, Schnittstellen, Skalierung und Sicherheitsanforderungen.

Wenn Akzeptanz fehlt, scheitert die beste Technologie

Ein Punkt, der im Evaluierungsprozess oft zu wenig Beachtung findet:
Wie gut verstehen Mitarbeitende das Tool – und nutzen sie es tatsächlich?

Digitale Whiteboards bringen eine neue Arbeitsweise mit sich.
Sie sind nicht „nur ein weiteres Tool“, sondern verändern die Art, wie Teams visualisieren, diskutieren und zusammenarbeiten.

Ein erfolgreicher Rollout hängt daher stark davon ab:

  • wie intuitiv eine Lösung ist
  • wie gut der Anbieter Unternehmen beim Onboarding unterstützt
  • ob Schulungs- oder Enablement‑Programme vorhanden sind

Genau hier entscheidet sich, ob ein Whiteboard zum Produktivitätsbooster oder zum „vergessenen Tool“ wird.

Governance & Security: Die Themen, die am meisten unterschätzt werden

Es gibt zwei Arten von Whiteboards:

  • Lösungen, die für private oder kleine Teams entwickelt wurden
  • Lösungen, die für Unternehmen mit strengen Sicherheitsanforderungen gebaut sind

Viele Organisationen stellen erst spät fest, wie groß die Unterschiede sind – etwa bei:

  • Hosting-Standorten
  • Verschlüsselung
  • Zugriffskontrollen
  • Compliance-Mechanismen
  • Integration mit Richtlinien & Rollenmodellen

Diese Punkte entscheiden darüber, ob ein Tool langfristig sicher und skalierbar ist.

Ein Whiteboard‑Projekt kann sehr erfolgreich sein - wenn man vorbereitet startet

Die gute Nachricht:
Unternehmen, die strukturiert an die Einführung herangehen, profitieren enorm:

  • mehr Effizienz in Workshops
  • bessere Zusammenarbeit über Standorte hinweg
  • weniger Medienbrüche
  • klarere Visualisierung komplexer Prozesse

Entscheidend ist ein fundierter Prozess – und genau hier kommen klare Leitfäden und Best‑Practice‑Sammlungen ins Spiel.

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